Vitaminbombe für die kalte Jahreszeit

„Ursula räum´s Kraut herein, sonst schneit´s am End noch drein“, so liest sich eine alte Bauernregel. Und in der Tat, spätestens um den Namenstag der Hl.Ursula am 21.Oktober, sollte das Kraut abgeerntet sein.

Ein Tausendsassa

In der heimischen Küche ist das Kraut neben dem klassischen Sauerkraut als Beilage nicht wegzudenken. z.B. bei deftigen Schweinefleischgerichten, Bayrisch Kraut, Krautsalat, Krautwickel,Pichelsteiner und natürlich auch an die diversen Gemüsetöpfe.

Mit Kraut überstand man in der Regel fit und gesund die kalte Jahreszeit. Kraut gilt nämlich als Vitaminbombe, beruhigt die Nerven, steigert die Gehirnleistung, vertreibt Unruhe und nervöse Symptome. Sauerkraut gilt auch als Jungbrunnen für den Darm. So ist das zumindest in Büchern zur Lebenshilfe  in den Klosterbibliotheken zu lesen.

Schmecken muss es!

Heute vermag die Wissenschaft all die Basisstoffe im Kraut benennen: Kalzium, Kalium Phosphor, Natrium und Eisen, dazu eine große Portion Vitamin C und noch einiges mehr.

 an alle Krautliebhaber, Krautspatzen.

Zutaten Spätzle:

500 g Mehl, 10 Eier, 50 Gries, 100 ml. Wasser, Prise Salz, etwas Muskat.

Für das Gericht: 100 g durchwachsener, geräucherter Speck, 3 kleine Zwiebel, eine halben kleinen Kopf Weißkraut, 1 Hand voll frische Blattpetersilie, 1 TL Kümmel, Prise Zucker,

etwas Mehl und Paprika  (edelsüß ) für die Röstzwiebel.

  • Alle Zutaten für den Spätzleteig in eine Rührschüssel geben, mit einem Knethaken zu einem luftigen Spätzleteig schlagen, Den Teig mit dem Spätzlehobel in kochendes Salzwasser hobeln. Aufkochen lassen. Die Spätzle sind erst fertig, wenn sie oben schwimmen. Diese dann abschöpfen und einstweilen in eine Schüssel geben, etwas Olivenöl darüber träufeln, kurz umrühren.
  • Den gesäuberten Weißkrautkopf vierteln, vom Stunk befreien und die Blätter in gleichmäßige Rauten schneiden.
  • Zwiebeln und Speck in feine Würfel schneiden. Etwas Fett in einer kleinen Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Speck goldbraun anrösten, anschließend kurz beiseite stellen.
  • In einer größeren Pfanne etwas Öl oder Butterschmalz erhitzen, das Weißkraut zugeben. Alles mit Salz, einer Prise Zucker und 1 TL ganzen Kümmel so lange anschwitzen, bis die Krautrauten glasig sind. Jetzt die geröstete Speck-Zwiebelmischung zugeben, kurz umrühren.
  • Dann die vorbereiteten Spätze dazu geben und mit Gewürzen oder frischen Kräutern servieren.
  • Für die Garnitur eine kleine Zwiebel in feine Ringe hobeln, in einer Schüssel mit etwas Mehl und edelsüßem Paprikapulver vermischen, in heißem Fett frittieren.
  • Die Röstzwiebel auf die fertigen Krautspätzle geben und mit frisch gehackten Kräutern servieren.

 

  • Guten Appetit

 

Rezept/Foto Röhrl