Ordinäre Germnudeln – Rezept

Das Rezept dieser „Ordinären Germnudeln“ habe ich in einem Wiener Kochbuch von 1879 entdeckt. Die Betitelung mit „ordinär“ findet man in alten Kochbüchern sehr oft, und steht nur für die Bedeutung „sehr einfach“. Dies hat natürlich meine Neugierde geweckt, und deshalb haben ich  dieses Rezept ausprobiert. Das Ergebnis aller Verkoster: „Hmmm, schmeckt einfach guad“. Die Nudeln füllen können Sie nach Lust und Laune.

 

ZUTATEN

Hefeteig

  • 500 g Mehl
  • 40 g Hefe
  • 1/8 L lauwarme Milch
  • 1/8 L Milch (zusätzlich)
  • 3 Eidotter
  • 1 Ei
  • 1 gehäufter Esslöffel Zucker
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 100 g zerlassene Butter

Füllung

  • Füllen können Sie nach Belieben z. b. mit Marmelade, frischen oder auch eingeweckten Zwetschgen

ZUBEREITUNG

Hefeteig

Originaltext:

Man gibt in eine tiefe Schüssel 500 g Mehl, macht in die Mitte eine Grube, gießt in die Tiefe 40 g in 1/8 l lauwarmer Milch aufgelöste Hefe, und vermengt die „Hefe-Milch“ mit etwas Mehl (Dampfel), und lässt es zugedeckt kurze Zeit (ca. 15 Minuten) stehen.  Milch, Eidotter, 1 ganzes Ei, Zucker,  Salz und zerlassene Butter werden zusammen gut abgesprudelt (verrührt), zu den obigen Dampfel gegossen,  wieder verrührt und so lange abgeschlagen, bis der Teig sich vom Löffel  löst.

Zugedeckt an einem warmen Orte noch einmal  hoch werden lassen (ca. 20-30 Minuten). Mittels eines Esslöffels beliebig große Teigstücke formen. Die kleinen Teigstücke noch einmal kurz von Hand kneten.

Auf ein mit Mehl bestaubtes Brett legen, mit den bemehlten Fingern voneinander drücken.  In die Mitte jedes Einzelnen, 1 Kaffeelöffel beliebige Fülle geben, Teig schließen. Dabei drückt man den Teig über der Fülle mit 4 Fingern zusammen, gibt  die Buchteln (glatte Oberfläche nach oben)  in eine Butter bestrichene Kasserolle, bestreicht sie rundherum mit zerlassener Butter. Bedeckt sie wieder mit einem Tuche und lässt sie an einem warmen Orte  höher werden (20 Minuten).

Man bestreicht sie dann noch einmal mit zerlassenem Fett und lässt sie 30 Minuten bei 170 Grad backen. Mit Puderzucker bestreut servieren.

 

Einfach köstlich!!!!

 

klosterküche hier

Mistel Mythos

Mythos Mistel

  • Die Mistel ist in höheren Dosen giftig.
  • Sie lebt als holziger, immergrüner Halbschmarotzer auf dem Holz von Bäumen.
  • Sie ist 40 cm bis 1 m groß. Besonders im Winter kann man sie in kahlen Bäumen entdecken.
  • Ihre weißen, kugeligen Früchte, die erst während des Winters reifen, haben ein klebriges Fruchtfleisch.
  • Die Mistel hatte von jeher eine große mythologische Bedeutung. Bei den Griechen war sie der magische Zweig, der die Tür zum Hades öffnete.
  • Für die Kelten war sie göttlichen Ursprungs, da die Kelten glaubten, dass alles, was auf einer Eiche wächst, vom Himmel gesandt und von Gott erwählt wurde.
  • Die Germanen sahen in der Mistel ein Zeichen für ein blutiges Verbrechen unter den Göttern.
  • Die Mistel ist fest im Brauchtum verankert. Da sie trotz winterlicher Kälte und Dunkelheit ihr grünes Laub behält, scheint sie sich so zu verhalten, als würde sie die Jahreszeiten nicht kümmern.
  • Besonders in den angelsächsischen Ländern ist sie noch heute ein beliebter Weihnachtsschmuck, der in fast allen englischen Häusern zu finden ist.

Noch immer ist der Glaube weit verbreitet, dass ein Kuss unter einem Mistelzweig besonderes Glück und Fruchtbarkeit bringt.

mehr info.hier