Zecke -Rötung-

Zecke

Als Parasit ernährt sich eine Zecke vom Blut anderer Lebewesen, ähnlich wie Stechmücken. Am Kopf befindet sich die Saug- und Stechorgane. Mit ihren Mundwerkzeugen reißt sie die Haut des Wirt auf und gräbt mit ihrem Stachel eine Grube in des Gewebe.

Das nachfließende Blut saugt die Zecke ab. Dabei kann sie auch Krankheiten übertragen. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine Viruserkrankung mit grippeähnlichen Symptomen. Sie führt zu einer Entzündung der Hirnhaut ( Meningitis), des Gehirns selbst oder des Rückenmarkes. Schutz bietet eine Impfung.

Die Borreliose-Erkrankung wird am häufigsten von Zecken übertragen. Das Nationale Referenzzentrum für Borrelien schätzt, das jährlich 60 000 bis 100 000 Neuerkrankungen auftreten. Übertragen werden sie von Spirochäten, schraubenförmigen Bakterien. Klassische Anzeichen der Borreliose ist die Wanderröte. Eine sofortige Behandlung mit Antibiotika ist erforderlich.

Erste Hilfe

Die Zecke sollte so vollständig wie möglich, mit einer speziellen, flach gebogenen Pinzette nah an der Einstichstelle erfasst und rasch unter Zug entfernt werden.

Ist keine Pinzette zur Hand, kann die Zecke auch unter Drehen mit den Fingernägeln herausgezogen werden.

Vorsichtig und gleichmäßig herausziehen und die Wunde desinfizieren. Arzt aufsuchen bei ringförmiger Wanderröte um die Stichstelle oder woanders.

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