Franz Hohler -Das Päckchen-

 

Als er gerade dienstlich in Bern ist, erreicht den Zürcher Bibliothekar Ernst ein offensichtlich irregeleiteter Anruf. Am anderen Ende der Leitung ist eine ihm unbekannte Frau, die ihn anfleht, umgehend zu ihr zu kommen. Aus einer Augenblickslaune heraus begibt sich Ernst zu der nahe gelegenen Adresse. Dort erwartet ihn eine alte Frau und drückt ihm ein Päckchen in die Hand mit der Bitte, es zu verwahren, damit es nicht in falsche Hände gerate. Zu seiner eigenen Verblüffung kommt Ernst der Bitte nach. Als er das Päckchen bei sich zu Hause öffnet, entdeckt er eine alte Handschrift, die er als ein Exemplar des „Abrogans“ erkennt, eines lateinisch-althochdeutschen Wörterbuchs, das als ältestes deutschsprachiges Buch überhaupt gilt. Sollte es sogar das bisher verschollene Original sein? Was, fragt sich Ernst, hat es mit diesem Fund auf sich? Und was soll er jetzt am besten tun …

Ernst ist ein unauffällige Bibliothekar der  nun zum Detektiv wird um das Rätsel des geheimnisvollen Buches auf die Spur zu kommen.

Der Autor nimmt uns mit in zwei Zeitzonen, einmal mit Ernst nach Bern und Zürich,  ins Mittelalter um 772 zu Haimo dem Mönch,  der den Auftrag hat das besondere  Buch sicher in einem Kloster abzugeben.  Er beschreibt ausführlich und sehr spannend  die Bewohner und das Leben in dieser Zeit. Wird Heimo seinen Auftrag erledigen können. Wird Ernst das Rätsel des geheimen Buches  lösen .

 

Produktinformation
Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Luchterhand Literaturverlag; Auflage: 1. Auflage (11. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3630875599
ISBN-13: 978-3630875590

Pressestimmen
»Großartig erzählt, voller Spannung und Empathie für die handelnden Personen.« (Sabine Dultz / Münchner Merkur)

»Eine spannende Abenteuerstory.« (SonntagsBlick Magazin)

»Eine unglaubliche, dennoch glaubhafte Geschichte, wie sie der Alltag schreibt.« (Christine Richard / Basler Zeitung)

»Franz Hohlers neuer Roman ›Das Päckchen‹ erzählt die dubiose Geschichte rund um eine verschollen geglaubte mittelalterliche Handschrift – und unterhält prächtig.« (Felix Münger / Radio SRF 2 Kultur)

Über den Autor und weitere Mitwirkende
Franz Hohler wurde 1943 in Biel, Schweiz, geboren. Er lebt heute in Zürich und gilt als einer der bedeutendsten Erzähler seines Landes. Hohler ist mit vielen Preisen ausgezeichnet worden, u.a. erhielt er 2002 den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, 2005 den Kunstpreis der Stadt Zürich, 2013 den Solothurner Literaturpreis, 2014 den Alice-Salomon-Preis und den Johann-Peter-Hebel-Preis. Sein Werk erscheint seit über vierzig Jahren bei Luchterhand – zuletzt u.a. »Der Autostopper«, »Gleis 4« und »Alt?«.

 

Ich gebe dem Buch ***** Sterne

und bedanke mich beim Luchterhand Verlat über das tolle Rezenionsexemplar

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