Schwächen werden zu Stärken

 

 

Eines Tages kam ich aus dem Büro unserer Pfarrei und da begegnete mir eine Mutter mit Kind, die in Eile war. Diese Mutter verbrachte mehrere Stunden in unserer Gemeinde um Lebensmittel einzusammeln. Bei uns in der Suppenküche sind viele mittellos und die  nix zu essen haben. Wir geben diesen Leuten grundsätzlich kein Geld, aber wir versorgen sie mit Essen. Jeder kann einen Teller Suppe kostenlos bekommen. Und für einen kleinen Obelus bekommt man ein ganzen Menü.  Diese junge Mutter war für diesen Dienst zuständig und half in der Küche und überall, wo Hilfe gebraucht wurde.

Wie ich dann erfahren habe,  musste Ihr Mann monatelang im Bett liegen und konnte nicht arbeiten. Auch Sie konnte nicht, da Ihr Kind krank war.

Die Gemeinde hörte davon und Tag für Tag und Woche für Woche kam jemand  vorbei, um Essen zu bringen.

Nun hatte Sie einen Weg gefunden,  um Ihr Dankbarkeit zu zeigen und andere auch zu helfen die Hilfe brauchten.

 

Denn ich war hungrig, und Ihr habt mir zu essen gegeben.(…) Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben? (….) Was Ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. (Matthäus 25,35-40)

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