Es war einmal im Fernen Osten, Xiaolu Guo

 

East goes West – Ein Leben zwischen zwei Welten. Nominiert für den Costa Prize 2017 in der Kategorie Biographie.

Es ist kein einfacher Start ins Leben: Gleich nach der Geburt geben die Eltern, glühende Anhänger Maos, ihre Tochter in die Obhut eines kinderlosen Bauernpaares in den Bergen.

Zwei Jahre später bringen diese die halbverhungerte Kleine zu ihren des Lesens und Schreibens unkundigen Großeltern in einem Fischernest am Ostchinesischen Meer

. Ein Jahr später stirbt der Große Vorsitzende, und in China beginnt ein dramatischer gesellschaftlicher Wandel.

Es war einmal im Fernen Osten ist voller Lebenslektionen.

Künstlerin zu bleiben, wenn die Zensur alle Kreativität abtötet: Frau zu sein, wenn wegen der Ein-Kind-Politik weibliche Neugeborene ertränkt werden und sexuelle Übergriffe zum Alltag gehören, zu lieben, wenn man nie gelernt hat, wie es geht.

Ein Buch das man nicht auf einmal durchlesen kann, man braucht immer etwas Abstand und ist froh das man in Deutschland geboren wurde.

In ihrem neuen Buch erzählt die chinesische Autorin und Filmemacherin Xiaolu Guo von dem langen Weg, der sie aus einem ärmlichen Fischernest am Ostchinesischen Meer an die Filmhochschule im sich rasant verändernden Peking der 90er Jahre und schließlich 2002 nach London führt.

15 Jahre später beschreibt sie ihre Reise von Ost nach West mit einer Klarsicht, die nur jemand besitzt, der angekommen ist und sich zugleich fremd fühlt.

Produktinformation
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Albrecht Knaus Verlag; Auflage: 1. Auflage (11. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-:978 3813507690

Über den Autor und weitere Mitwirkende
Xiaolu Guo, geboren 1973, studierte an der Filmhochschule Peking. Bereits vor ihrer Ausreise nach London 2002 veröffentlichte sie in ihrer Heimat sechs Bücher. Die englische Ausgabe von „Stadt der Steine“ schaffte es auf die Shortlist für den „Independent Foreign Fiction Prize“ und wurde für den „International IMPAC Dublin Literary Award“ nominiert. Ihr erster in englischer Sprache verfasster Roman, „Kleines Wörterbuch für Liebende“, stand auf der Shortlist des „Orange Prize for Fiction“, „Twenty Fragments of a Ravenous Youth“ auf der Longlist für den „Man Asian Literary Prize“. Xiaolu Guos jüngstem Roman „Ich bin China“ gelang der Sprung auf die Longlist des „Baileys Women’s Prize for Fiction“. 2013 wurde Xiaolu Guo in die „Granta‘s List of Best Young British Novelists“ aufgenommen. Zudem führte sie bei zahlreichen preisgekrönten Filmen Regie, darunter „She, a Chinese“ sowie „Late at Night“, eine Dokumentation über London. Xiaolu Guo lebt in London und Berlin.

Ich gebe dem Buch 4 Sterne und bedanke mich recht herzlich bei Knaus Verlag für das Rezensionsexemplar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

WordPress spam blockiert CleanTalk.