Currykraut

 

 

Currykraut-Blüte

 

Der vornehme Silberglanz auf den Blättern ist das ganze Jahr über zu bewundern.

 

Currykraut

 

Anbau/Standort:

Das edle, silbergraue Laub ist ein deutlicher Hinweis auf den Standort: Diese Würzpflanze braucht viel Wärme und volle Sonne. Sie ist winterhart: Jungpflanzen kann man daher jederzeit in Töpfe mit sandiger, gut durchlässiger Erde setzen. Es gibt verschiedene Variationen, die sich vor allem in der Blattform und dem Farbton unterscheiden.

Pflege:

Als ursprüngliche Steppen-pflanze ist das Currykraut nicht gerade verwöhnt. Sparsamkeit beim Gießen nimmt sie gelassen hin. Zu viel Wasser und Stau-nässe muss dagegen unbedingt vermieden werden. Damit die Pflanze schön buschig und kompakt wächst, schneidet man sie in jedem Frühjahr rechtzeitig vor dem Austrieb zurück. Mit einem leichten Frostschutz überwintert das Currykraut problemlos auf dem Balkon.

Ernte und Verwendung:

Die Triebspitzen werden laufend geerntet und frisch und sparsam verwendet. Das curryähnliche Aroma würzt Reis – und Gemüsegerichte.

Dauerblüher:

Die sonnen-gelben Blüten der Currypflanze eignen sich gut für Trockensträuße und dauerhafte Gestecke.

Tipp: Das Currykraut sollten Sie nicht einfach in eine Ecke stellen. Als neutraler Partner passt es wunderbar zu jeder anderen Farbe und ist daher ein gern gesehenen Gast in Topfgärten. Besonders reizvoll sind Kombinationen mit blauen Sommerblumen

 

Ginseng Wunderwurzel aus dem Osten

 

 

Schon vor  2000 Jahren glaubte man in China, Ginseng habe die spirituelle Kraft, den Tiergeist zu besänftigen, die Seele zu beruhigen, das Denken offener zu machen und Ängste abzubauen.

Gleichzeitig sollte er den Körper stärken, das Herz öffnen und negative Ausdünstungen vertreiben.

Die Herkunft des Ginseng

Ginseng ist ein kleiner Busch mit süßlich aromatischem Duft, der ursprünglich in den Bergwäldern Nordamerikas und Asien beheimatet war. Die Pflanze braucht fünf bis sieben Jahre, bis die Wurzel groß genug ist. Nach der Ernte wird die Wurzel gemahlen oder gerieben und in Form von Pulver, Tee,  Tabletten, Extrakten und Kosmetika konsumiert.

In der traditionellen chinesischen Medizin ist die positive Wirkung von Ginseng bei Diabetes schon lange anerkannt und durch die Erfahrung tausendfach bestätigt.

Dies wird aber von wissenschaftlicher Seite noch immer bezweifelt.

Von zwei Eigenschaften des Ginsengs ist man jedoch auch hier überzeugt- nämlich davon dass der Rote Ginseng das Immunsystem ganz erheblich stärkt und den Blutzuckerspiegel regulieren kann.

Traditionell wird der Rote Ginseng mit Wasserdampf behandelt, danach erfolgt eine Trocknung in der Sonne oder der Ginseng wird geröstet. Durch die hohe Temperatur bei der Dünstung findet eine Veränderung der Inhaltsstoffe statt. Die Wurzel wird dadurch rötlich.

Pimpinelle

Geschichte der Pimpinelle

Die Pimpinelle wird auch Kleiner Wiesenknopf genannt, sie gehört zu den Rosengewächsen, ist bei uns heimisch und ein Kraut der Frühlingsküche. Die Pimpinelle ist eines der sieben wichtigsten Kräuter der Frankfurter Grünen Soße. Das erste Rezept erschien 1860 im Frankfurter Kochbuch der Wilhelmine Rührig. Doch vermutlich kam die Rezeptur schon im 17. Jahrhundert mit den französischen Hugenotten nach Hessen.

Wir lieben , die Grüne Soße und die kommt  jedes Jahr an Gründonnerstag auf den Tisch.

 

Sanguisorba minor
Pimpinelle

Küche

Frankfurter Grüne Sosse

Zutaten

  • 7 Kräuter, Kresse Kerbel, Pimpinelle, Sauerampfer, Petersilie, Borretsch
  • und Schnittlauch
  • 2 hart gekochte Eier
  • 3 EL Weinessig
  • 6 EL Öl, 1 TL Senf, 3 EL Sahne, 1 kleine Zwiebel
  • gewürfelt Salz und Pfeffer

ich nehme anstatt Sahne saure Sahne

Zubereitung

Die Kräuter von den dicken Stängeln befreien und klein schneiden, mit einem scharfen Messer. Eigelb mit der Gabel zerdrücken und mit den übrigen Zutaten zu einer Soße verrühren. Die gehackten Kräuter hinzugeben, ebenso das in kleine Würfel geschnittene Eiweiß. Die Frankfurter Grüne Soße passt hervorragend zum Tafelspitz oder gebeiztem Lachs

 

Frankfurter Grüne Soße

 

Tipp

Die Pimpinelle wird immer erst den fertigen Speisen zugeführt. Ein gutes Aroma bringt auch das Einlegen in Zitronensaft.

 

 

Volksglauben

Die Braut legt Pimpinelle, Salz und Dill in ihren Schuh, hält während der Trauung den Fuß über den des Mannes und spricht leise vor sich hin “ Ich trete auf Pimpinelle, Salz und Dill, wenn ich rede, bist du still“ Angeblich hat dann sie das Sagen in der Ehe.

Heilanzeigen

Bei Husten, Heiserkeit und Entzündungen im Rachenraum wird ein aus den Wurzeln gekochter Sud zum Spülen und Gurgeln genommen. Die getrockneten Wurzel circa eine Minute im Wasser kochen und 30 Minuten ziehen lassen. Anschließend filtern und dreimal täglich gurgeln.

Innerlich

Pimpinelle wirkt blutreinigend und schleimlösend bei Husten und Heiserkeit. Für einen Tee frische Blätter mit kochendem Wasser überbrühen. Fünf Minuten ziehen lassen und täglich zwei bis drei Tassen davon trinken.

 

 

Gewürz – Fenchel

Fenchel Samen

 

Geschichte

Fenchel ist eine typische Mittelmeerpflanze, die schon im antiken Griechenland geschätzt wurde. Kaum bekannt ist, dass der Name Marathon, dort fand sie legendäre Schlacht zwischen Athenern und Persern statt, in der Übersetzung “ Fenchelfeld“ bedeutet. Der Fenchel wächst dort als Wildpflanze in weiten Ebenen. Auch die Römer verwendeten den Fenchel als Würz- und Heilpflanze und verbreiteten ihn in ganz Europa.

Garten

Bei der Standortwahl ist zu beachten, dass der Fenchel übermannshoch werden kann. Er braucht einen warmen,sonnigen Platz und humosen, tiefgründigen, nährstoffreichen Boden. Bei Trockenheit ist ausreichendes Gießen erforderlich.

Aussaat

Da der Fenchel tiefe kräftige Wurzeln (Pfahlwurzeln) bildet, empfiehlt sich die Aussaat im Frühjahr direkt an Ort und Stelle. Fenchel erhält sich oft auch durch Selbstaussaat, wenn im Herbst nicht alle Dolden geerntet werden.

Ernte

Das Blattgrün kann während der ganzen Saison geerntet werden. Aus den Doldenblüten reifen die Früchte (Fenchelsamen). Sie reifen nicht gleichzeitig, da sich die Dolden folgernd entwickeln. Geerntet werden nur die reifen, braunen Samen.

Heilwirkung

Innerlich Fenchel wirkt schleimlösend, krampfstillend. Er hilft bei Magen- und Darmstörungen, außerdem bei Erkältung.

Äusserlich  In der Volksheilkunde wurde Fenchel bei geröteten Augenlidern und müden Augen eingesetzt. Eine mit Fenchelaufguss getränkte,warme Kompresse auf die Augen legen und 20 Minuten ruhen.

 

 

Fenchelhonig

Fenchelhonig hilft bei Heiserkeit, Husten und Erkältung. Fenchelhonig eignet sich gut zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden. Blähungen und Atemwegserkrankung bei Kinder

Zutaten:

10 g    Fenchelsamen,       500 g Honig

Zubereitung

Fenchel Samen in der Kaffeemaschine oder im Mörser zu Pulver mahlen, Honig im Wasserbad auf 40 Grad erwärmen (nicht wärmer, da Inhaltsstoffe zerstört werden). Den Fenchel Samen hinzufügen und zehn Minuten unter Rühren im Honig ziehen lassen, danach in Schraubgläser  füllen.

Fenchelhonig lässt sich auch mit Fenchel-Öl aus der Apotheke herstellen.             Dazu ein Glas Imker Honig mit 1 Tl Fenchelöl verrühren.

 

Brennnessel – Tip

Brennnessel

Brennnessel

 

 

Die Brennnessel wächst oft in großen Mengen an Wegrändern, an Bächen, aber auch in Gärten. Dort wird sie oft als lästiges Unkraut angesehen. Sie ist aber auch eine vielseitige und heilkräftige Arzneipflanze.

Im Biogarten:

1 kg Brennnessel mit 10 Liter Wasser ansetzen, zwei Tage stehen lassen. Mit 1:10 verdünnt auf befallene Pflanzen sprühen. Zu empfehlen auch als Pflanzenstärkungsmittel.

Heilanzeigen:

Brennnessel ist reich an Mineralien ( besonders Eisen ) Gerbstoffen, Kiesel- und Ameisensäure. Es hilft bei Stoffwechselleiden, Blutarmut, vermindert Harnsäure, Brennnessel-Tee dient zur Blutreinigung. hilft bei Entzündungen der Harnwege und erleichtert das Wasserlassen bei einer  gutartigen Prostatavergrößerung . Es regt den Stoffwechsel an.

Naturkosmetik

1 Bund Brennnessel;  200 ml Apfelobstessig, 1 Liter Wasser

Zutaten eine halbe Stunde kochen. Über Nacht stehen lassen und dann filtern. Täglich in die Kopfhaut einmassieren. Das Haarwasser verringert die Schuppenbildung, fördert die Durchblutung der Kopfhaut und den Haarwuchs.

 

Gänseblümchen vielblühend und gesund

 

Ich freue mich jedesmal, wenn auf dem Rasen von meinem Nachbarn, bald wieder eine ganze Menge Gänseblümchen und Löwenzahn blüht. Bei meinem Nachbarn dürfen Sie wachsen und blühen. Ein Traum !!!!

Denn wer von uns hat keine Kindheitserinnerung an die Gänseblümchen- Kränze, die wir als kleine Mädchen zur Kränze geflochten haben.

In diesem Jahr ist das Gänseblümchen zur Heilpflanze des Jahres gewählt worden. Zuvor wurden Salbei, Zitronenmelisse, Ringelblume, Rosmarin, Anis und Zwiebel ausgezeichnet. Den Ehrentitel vergibt der Theophrastur-Verein, der in der Tradition des berühmten Arztes Paracelsus, der im 16. Jahrhundert gelebt hat, die naturgemäße Heilweise fördern möchte.

Weshalb wurde es nun zur Heilpflanze des Jahres? Natürlich enthält des Gänseblümchen Vitamine, daneben aber auch Saponine, ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe.

Gelobt werden deshalb die entzündungshemmenden, schleimlösenden und Stoffwechsel anregenden Eigenschaften der Pflanze. Ich verwende Sie auch in meiner Küche in Salate, Suppen, Gemüsegerichte. Die Blätter und Blüten haben einen leicht scharfen bis nussigen Geschmack. Die Blütenknospen lassen sich wie Kapern in Essig einlegen.

Mistel Mythos

Mythos Mistel

  • Die Mistel ist in höheren Dosen giftig.
  • Sie lebt als holziger, immergrüner Halbschmarotzer auf dem Holz von Bäumen.
  • Sie ist 40 cm bis 1 m groß. Besonders im Winter kann man sie in kahlen Bäumen entdecken.
  • Ihre weißen, kugeligen Früchte, die erst während des Winters reifen, haben ein klebriges Fruchtfleisch.
  • Die Mistel hatte von jeher eine große mythologische Bedeutung. Bei den Griechen war sie der magische Zweig, der die Tür zum Hades öffnete.
  • Für die Kelten war sie göttlichen Ursprungs, da die Kelten glaubten, dass alles, was auf einer Eiche wächst, vom Himmel gesandt und von Gott erwählt wurde.
  • Die Germanen sahen in der Mistel ein Zeichen für ein blutiges Verbrechen unter den Göttern.
  • Die Mistel ist fest im Brauchtum verankert. Da sie trotz winterlicher Kälte und Dunkelheit ihr grünes Laub behält, scheint sie sich so zu verhalten, als würde sie die Jahreszeiten nicht kümmern.
  • Besonders in den angelsächsischen Ländern ist sie noch heute ein beliebter Weihnachtsschmuck, der in fast allen englischen Häusern zu finden ist.

Noch immer ist der Glaube weit verbreitet, dass ein Kuss unter einem Mistelzweig besonderes Glück und Fruchtbarkeit bringt.

mehr info.hier

 

Exotische Teekräuter

Seedeo Westindisches Zitronengras Cymbopogon citratus 200 Samen

 

Im Wintergarten oder auf der Fensterbank gedeihen die Teepflanzen.Gut gehegt und gepflegt,können sie das ganze Jahr über geerntet werden.

Westindisches Zitronengras.

In der asiatischen Küche ist das Süßgras eine beliebte Gewürzpflanze.Seine graugrünen linealischen, rauen Blätter duften schon bei Berührung nach Zitrone.Ich verwende Sie als Tee. Für eine Tasse Tee überbrüht man einen gehäuften Teelöffel zerkleinertes Zitronengras mit kochendem Wasser und lässt den Tee fünf bis zehn Minuten ziehen. Das rasch wachsende Zitronengras eignet sich gut für die Kübelkultur. Man kann das ganze über Stiele und Blätter zum Würzen und Kochen schneiden,vorausgesetzt die Pflanze steht hell und warm und wird regelmäßig gedüngt. Das Substrat sollte humos und durchlässig sein. Es sollte gleichmäßig feucht gehalten,aber Staunässe sollte  vermieden werden. Überwintert wird hell bei etwa 15 Grad.

 

Kräuter zum Vorbeugen bei Erkältung

heute mein Tipp für Euch !!

Kräuterrezepte zur Vorbeugung von Erkältungen

Herbstzeit ist für viele auch Erkältungszeit. Damit Sie gestärkt und gesund durch diese kalte Jahreszeit kommen, gibt Kräuterexpertin Adelheid Lingg Rezepttipps aus der Kräuterküche. Dank Meerrettich, Hagebutten und Ingwer kommen Sie vielleicht um eine Erkältung herum.

Hagebutten | Bild: colourbox.com

Bild colourbox.com

Meerrettich-Suppe

 Zutaten (für 2 Personen)

  • 50 g Meerrettich, frisch gerieben
  • 1 EL Butter
  • ½ TL Mehl
  • etwas Kräutersalz
  • 1 Becher Sahne
  • 300 ml Gemüsebrühe

Zubereitung
Den Meerrettich reiben, in etwas Butter anschwitzen und mit Mehl bestäuben. Anschließend mit Gemüsebrühe aufgießen und die Sahne hinzufügen.

Wirkung
Meerrettich hat stark desinfizierende Wirkung. Er vertreibt Bakterien und Viren.

Hagebuttenmus

Zutaten

  • Hagebutten
  • Zucker (Sie benötigen hierfür nicht extra einen Gelierzucker, da die Hagebutte aufgrund ihrer Pektine gut geliert.)

Zubereitung
Hagebutten in etwas Wasser weichkochen und durch die Flotte Lotte (Passiergerät) drehen. Das Mus mit Zucker (Verhältnis Zucker zu Hagebutte 1:4) zu Marmelade kochen. In vorbereitete Einmachgläser füllen.

Anwendung
Täglich 1-2 EL davon ins Müsli, in den Joghurt oder aufs Brot geben.

Wirkung
Hagebutten enthalten viel Vitamin C und Mineralstoffe. Sie stärken und vitalisieren den gesamten Organismus und die Abwehrkräfte.

Eingelegte Ingwerwurzel

  • 1 Ingwerwurzel
  • Kandiszucker
  • 1 Bio-Zitrone
  • Doppelkorn

Zubereitung
Die Ingwerwurzel klein schneiden. Ein Schraubglas zu 2/3 mit Ingwerwurzel und zu 1/5 mit Kandiszucker füllen. Eine in Scheiben geschnittene Zitrone dazugeben und mit Doppelkorn auffüllen. 28 Tage warm und dunkel ziehen lassen. Anschließend abseihen.

Anwendung
Täglich 1-2 EL davon einnehmen.

Wirkung
Stärkt die Nierenfunktion und die Abwehrkräfte.

Bitte Alkoholgehalt beachten!

Rezepte BR

Thymian, ein beliebtes Küchenkraut

Thymian,

 wird rund ums Mittelmeer angebaut , beliebtes Küchenkraut und eine uralte Heilpflanze, deren Tradition  bis ins alte Ägypten  zurückverfolgen lässt.

 Anwendungen:                                                                                                während der Wintermonate bei Verspannungen,                                bei Anspannung, Übelkeit und Erschöpfung.

Massageöle die Thymian-Öl enthalten, wirken entspannend       entkrampfend.                                                                                               In Kombination mit anderen Ölen, die ebenfalls streßabbauend wirken,  macht Thymian-Öl im Badewasser wieder fit und munter.                                                                                                             Die meisten Fluginsekten mögen den Duft von Thymian  nicht     Wenn Sie etwas Thymian-Öl auf Gardinen und Bettzeug geben, könnte das für ruhigere Sommernächte sorgen.

Warnung:      Nicht unverdünnt anwenden.

Sparsam dosieren.