Ihr sollt nicht im Überfluss leben

In jener Zeit bat einer aus der Volksmenge Jesus: Meister, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen. Er erwiderte ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Schlichter bei euch gemacht?

Dann sagte er zu den Leuten: Gebt acht, hütetet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluss lebt. Und er erzählte ihnen folgendes Beispiel: Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine Gute Ernte. Da überlegte er hin und her: Was soll er tun? Ich weiß nicht, wo ich meine Ernte unterbringen soll. Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheune abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen . Dann  kann ich zu mir selber sagen: Nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink, und freu dich des Lebens!

Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast? So geht es jedem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber vor Gott nicht reich ist.

Lukasevangelium 12,13-21

Stopp !!!!

Peter arbeitet in der Bank. Privat-Kundenbetreuung. Es ist schon lange im Geschäft. Sein Chef drängt ihn immer wieder, doch endlich die Bank eigenen Papier an den Mann zu bringen. Zwar kein Schrot, aber auch nicht erste Wahl. Peter weigert sich. Nicht heldenhaft, sondern mit Angst um seinen Arbeitsplatz. Aber schlechte Beratung kann er nicht mit seinem Gewissen beantworten. Das ist stärker als die Angst. Und darum setzt er Grenzen. Erst ist sein Chef sauer, doch dann lenkt er ein. Sie suchen gemeinsam nach einem besseren, ehrlicheren Weg – und verkaufen am Ende auch gut. Gut, wenn einer mal Stopp sagt, damit Unrecht nicht zügellos um sich greift.

2. Samuel 11,14-27 GNB/AT 296

Joab, Davids oberster Heerführer, lässt sich  ein auf das Unrecht, das sein König plant. Und macht es damit noch größer.Denn nicht nur Urja wird kaltblütig ans Messer geliefert, sondern noch mit ihm. Das David Menschen verleitet, seine grausame Ungerechtigkeit zu decken und dabei mitzumachen, ist schlimm genug. Aber es gehören immer zwei dazu. Auch Joab trifft eine Entscheidung. Hoffentlich sage ich Stopp, wenn es darauf ankommt.

 

 

Text: Dexter Nieswiodek   – mittendrin 2014

Vertrauen !

ich begegne immer wieder Menschen, die ich für Ihr Gottvertrauen bewundere. In den Gesprächen mit diesen Menschen, erkannte ich vier Angewohnheiten, die sie als Basis in Ihr Leben verankerten.

Erstens: Sie akzeptieren  Ihre aktuelle Lebenssituation. Sie akzeptieren  die Tatsache, dass es im Leben Leid gibt und  Sie akzeptieren  Ihre Lebensumstände, selbst wenn Sie damit nicht zufrieden sind.

Zweitens: Sie nahmen sich Zeit für Gott! Setzen Gott jeden Tag an die erste Stelle und verbringen Zeit mit ihm. Menschen, wie Sie, haben die Welt verändert, weil sie ihre Prioritäten ändern.Nehmen Sie sich die Zeit und erleben Sie, wie es Ihr Leben verändert.

Drittens: Denken Sie über Ihre Entscheidungen nach. Suchen Sie Weisheit. Wenn Sie eine Idee von Gott haben- auch wenn sie verrückt ist- dann gehen Sie zu vertrauenswürdigen Menschen und fragen Sie was Sie davon halten.13245301_867674063361077_5624512517083481699_n

Viertens: Hören Sie bedingungslos auf Gott. Ihm völlig zu gehorchen ist nicht einfach und es erfordert Charakterstärke. Überzeugung und Mut.

Ich selbst arbeite noch daran.

Seid dankbar in allen Dingen!

Wir danken dir, Vater im Himmel, für alle Geschenke deiner Hand. Gemeinsam durften wir uns an der Schönheit deiner Schöpfung freuen, konnten die würzige Waldluft einatmen, und dem Gesang der Vögel lauschen.

Wir danken dir für den Sonnenschein und den Regen, für das Wasser und das Brot. Auch unser Glaube lebt von deiner Barmherzigkeit und Güte. Wenn wir verzagt waren, hast du uns neuen Mut und neue Kraft gegeben; wenn wir nicht mehr weiter wussten, hast du uns durch deinen Heiligen Geist den rechten Weg gezeigt.

Als wir schuldig geworden waren, durften wir die Gnade deiner Vergebung erfahren. Für das alles sagen wir dir Dank. Den Weg, der vor uns liegt, kennen wir nicht, doch wir vertrauen auf dein helfendes Geleit. Segne uns um deines Namen willen.

Amen

 

 

 

Text aus“ Mit Jesus alle Tage“ Sonderausgabe 2008 Seite (21.MAI)

Er sorgt für uns!

„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ ( Matthäus 11,28)

Martin Buber „Ich-Du-Beziehung“

Der große jüdische Theologe Martin Buber beschrieb die gesündeste, reifste Beziehung zwischen zwei Menschen als eine „Ich-Du-Beziehung“. In einer solchen Beziehung erkenne ich, dass ich selbst als Ebenbild Gottes geschaffen bin – wie jeder andere Mensch auch. Und die Tatsache macht den anderen für mich zu einem „Du“ und bedeutet, dass jeder andere Respekt verdient und mit Würde und Wertschätzung behandelt wird. Es bedeutet, das ich den anderen anerkenne als ein einzigartiges und von mir getrenntes Wesen mit eigener Existenz.

In den meisten Beziehungen behandeln wir Menschen, jedoch leider wie Objekte, als „Es“, In einer „Ich-Es-Beziehung“ behandle ich den anderen als Mittel zum Zweck- so, wie ich eine Zahnbürste benutze oder ein Auto, um irgendwohin zu gelangen. Ich rede nur mit Menschen, weil ich etwas loswerden möchte, und nicht, weil sie selbstständige Individuen sind. Ich spreche über Autoritätspersonen oder Prominente so, als ob sie Unmenschen seien. Ich bin frustriert,wenn andere nicht in meine Pläne passen oder meine Meinung nicht teilen.

Der Priester und der Levit verstanden nicht, dass Liebe zu Gott und emotionale Reife (wirklich zu lieben) untrennbar zusammengehören. Sie sahen nicht das „Du“ das am Straßenrand lag, sondern gingen einfach weiter.

siehe Bibeltext: Lukas 10, 30-17

Impuls für die Stille

Heute nehme ich mir die Zeit und denke über die Menschen nach, denen ich heute begegnen werde. Wie könnte es aussehen, abzubremsen und sie als „Du“ statt als „Es“ zu behandeln?

 

Versagt zu haben ……

Versagt zu haben, heißt nicht, dass ich ein Versager bin. Es bedeutet nur; bis jetzt keinen Erfolg gehabt zu haben?

Versagt zu haben, heißt nicht, dass ich nichts erreicht habe,.Es bedeutet nur, etwas gelernt zu haben!

Versagt zu haben, heißt nicht, dass ich dumm bin,.Es bedeutet nur, dass mein Glaube groß genug war; es zu probieren?

Versagt zu haben, heißt nicht, dass ich mich blamiert habe. Es bedeutet nur; ein Abenteuer gewagt zu haben!

Versagt zu haben, heißt nicht, dass ich etwas nicht verstanden habe. Es bedeutet nur; dass es auch andere Wege geben muss!

Versagt zu haben, heißt nicht, dass ich minderwertig bin. Es bedeutet nur, nicht vollkommen zu sein!

Versagt zu haben, heißt nicht, dass ich meine Zeit vergeudet habe. Es bedeutet nur, noch einmal von vorne beginnen zu dürfen!

Versagt zu haben, heißt nicht, das ich aufgeben soll. Es bedeutet nur, dass ich mich mehr anstrengen soll!

Versagt zu haben heißt nicht, dass ich es nie schaffen werde. Es bedeutet nur, dass ich mehr Geduld brauche!

Versagt zu haben, heißt nicht, dass du mich fallen gelassen hast; Es bedeutet nur, dass du, Gott eine bessere Idee haben musst!

„Verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern setze dein Vertrauen ungeteilt auf den Herrn! Denk an ihn bei allem, was du tust; es wird dir den richtigen Weg zeigen“ (Sprichwörter 3,5-6 Gute Nachricht)

 

Text aus“ 365 Zeichen der Hoffnung “ Robert H. Schuller Ausgabe 2002 Seite 191

 

 

test2

So jetzt ist erst mal Schluss für heute, mir raucht der Kopf, bis morgen

Meine erster Blog Test

Heute schreibe ich meine ersten Worte hier auf meinem Blog, ich hoffe es werden noch sehr viele