Hühnerbrühe als bewährtes Mittel, gegen Erkältung

  • In der Klosterküche ist die Hühnersuppe schon seit tausend Jahren als entzündungshemmend bekannt. Schon Hildegard von Bingen wusste das.
  • Eine kräftige Hühnersuppe ist ein hervorragendes Mittel gegen Erkältungskrankheiten. Stimmt oder stimmt nicht? In Amerika- wo sonst- haben Forscher des Medical Center der Universität in Nebraska diese Volksweisheit bestätigt. In der guten alten Bouillon, wie sie im französischen Idiom seit napoleonischer  Zeit auch benannt wird, fanden sich tatsächlich Stoffe mit entzündungshemmender Wirkung.
  • Für die Klostermedizin ist das nicht Neues. Schon die heilige Benediktineräbtissin , Hildegard von Bingen, empfahl vor fast 1000 Jahren in ihrer Ernährungsheilkunde des Beschwerden der kalten Jahreszeit mit dem flüssigen Hühnerextrakt auf den Laib zu rücken.
  • Davon unbenommen: die Suppe( nur selbst gemacht natürlich) schmeckt mit variablen Einlagen geradezu köstlich und ist auch als Basis für Saucen vielseitig verwendbar.
  • Das Huhn unter fließendem, kalten Wasser innen und außen gründlich waschen, in einen großen Topf mit kaltem Salzwasser bedecken und kurz aufkochen lassen.
  • Das Huhn dann bei schwacher Hitze etwa 1 1/2 Stunden garen. Den Schaum, der dabei entsteht, immer wieder abschöpfen.
  • Die Zwiebel schälen und vierteln, Karotten und Kohlrabi waschen, in Scheiben schneiden. In diesem Rezept wird der sonst so beliebte Lauch nicht verwendet. Warum?
  • Laut Hildegard von Bingen schwächt der hoch gelobte Lauch das Immunsystem. Deshalb ist er in alten Kloster Rezepturen auch kaum zu finden.
  • Die Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen.
  • Nach einer Stunde Garzeit das Gemüse, die Petersilien Stiele, die Gewürze und den Essig zum Huhn geben und mitköcheln lassen, bis es gar ist. Die letzten paar Minuten die Zuckerschoten zugeben.
  • Nach dem Ende der Garzeit das Huhn aus der Brühe heben und etwas abkühlen lassen. Die Haut entfernen, das Fleisch von den Knochen lösen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Hühnerbrühe durch  ein Sieb in einen Topf gießen, wieder erhitzen und mit Salz und Muskatnuss abschmecken.
  • Die Petersilien Blätter fein hacken.
  • Die Nudeln nach der Packungsanweisung in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen. In einem Sieb abgießen, kalt mit Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.
  • Die Nudeln mit dem Hühnerfleisch, dem Gemüse, den Zuckerschoten und der Petersilie in eine Suppenterrine geben und die heiße Brühe darüber gießen. Mit frischer Petersilie bestreuen und servieren.
  • Zutaten: für die Hühnerbrühe
  • 1 Suppenhuhn 800 g, küchenfertig)
  • 200 g Kohlrabi
  • 100 g Zuckerschoten
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Tl weiße Pfefferkörner
  • 4-5 angedrückte Wacholderbeeren
  • 3 kleine Lorbeerblätter
  • 3 Scheiben frischen Ingwer
  • etwas frisch geriebene Muskattnuss
  • 1-2 Eßl. Weißweinessig
  • 50 g Eiernudeln
  • 1/2 Petersilie

 von Gabi Röhrl Weltenburg, wünscht Guten Appetit

Der Zeit Tunnel (Zum Lesen und Nachdenken)

Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit

Nun wendet sich Salomo in seinen Betrachtungen, der Zeit zu.Wer vermag das Phänomen „Zeit“ du definieren? Longfellow sagt: „Was ist Zeit?“,und fährt dann fort zu erklären,dass man Zeit zwar messen, nicht jedoch klar definieren kann.

Eine der besten Definitionen von „Jüngerschaft“, die mir je begegneten, war: „Jüngerschaft ist das, was jemand mit seiner Zeit anfängt. Stellen Sie sich vor, jemand, dem Sie sehr viel wert sind, überweist jeden Tag 1440 € auf Ihr Konto, und zwar unter der Bedingung, dass Sie das Geld jeden Tag verbrauchen. Der jeweils unverbrauchte Rest wird von der Bank eingezogen. Zu schön, um wahr zu sein,oder?

Doch stellt Ihnen jemand, der Sie liebt, jeden Tag 1440 Minuten zu Verfügung – das Geschenk der Zeit.  Dabei gelten dieselben Bedingungen – alles muss verbraucht werden, der Rest verfällt. Fragen Sie sich selbst: Wie manage ich meine Zeit? Vergeude ich sie oder ist sie mir ein anvertrautes Gut?

Salomo will darauf hinaus uns zu zeigen, dass das irdische Leben in messbare Spannen zerfällt. Sieh einmal hin, wie sich die Dinge ereignen, scheint er zu sagen, und dann wirst du hinter allem ein kontrollierenden Plan erkennen. Leg nicht schon das nahe, dass alle Umstände des Lebens von einem liebenden Gott überwacht werden

Kierkegaard sagte: Das Leben kann nur vorwärts gelebt und nur rückwärts verstanden werden. Halten Sie einen Moment inne und denken Sie darüber nach, wie die Dinge, über die Sie sich vor einem Jahr gesorgt haben, in der Rückschau aussehen. Wird Ihnen dann nicht klar, das ein ewiger Gott die Weichen für Ihr Fortkommen in diesem Zeit- Tunnel gestellt hat?

Vater, hilf mir zu erkennen, dass die Zeit keine Last, sondern ein Segen ist. Ich möchte meine Zeit weise einsetzen, jedoch nicht so besessen davon werden, dass ich nicht mehr innehalten und den Duft der Rosen wahrnehmen kann. Hilf, dass ich dabei gesund und ausgewogen bleibe. In Jesu Namen. Amen

Eph.5,15-20; Ps 90.12;1. Kor.7,29-31 Jeden Tag mir Jesus Licht für den Weg

Vertrauen und Trost , aus Gotteslob

  • Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr; fremd wie dein Name sind mir deine Wege.
  • Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott; mein Los ist Tod, hast du nicht andere Segen?
  • Bist du der Gott, der Zukunft mir verheißt? Ich möchte glauben, komm mir doch entgegen.
  • Von Zweifeln ist mein Leben übermannt, mein Unvermögen hält mich ganz gefangen.
  • Hast du mit Namen mich in deine Hand, in dein Erbarmen fest mich eingeschrieben?
  • Nimmst du mich auf in dein gelobtes Land?
  • Werd ich dich noch mit neuen Augen sehen?
  • Sprich du das Wort, das tröstet und befreit und das mich führt in deinen großen Frieden.
  • Schließ auf das Land, das keine Grenzen kennt, und lass mich unter deinen Kindern leben.
  • Sei du mein täglich Brot, so wahr du lebst. Du bist mein Atem, wenn ich zu dir bete.
  • Lied Gotteslob Seite 422

 

Mein Hirt ist Gott der Herr, er will mich immer weiden, darum ich nimmer mehr kann Not und Mangel leiden.

Er wird auf grüner Au, so wie ich ihm vertrau, mir Rast und Nahrung geben und wird mich immerdar an Wasser still und klar erfrischen und beleben.

Er wird die Seele mein mit seiner Kraft erquicken, wird durch den Namen sein auf rechte Bahn mich schicken.

 

Und wenn aus blinder Wahl ich auch im finstern Tal weit ab mich sollt verlieren, so fürcht ich dennoch nicht; ich weiß mit Zuversicht, du Herr, du wirst mich führen.

Gotteslob Seite 421

Zwetschgenschmarrn von 1892

  • Dieses Rezept stammt  aus einem Kochbuch von 1892. Der Zwetschgenschmarrn ist wunderbar getränkt mit dem Saft der Früchte. Das Rezept kann aber auch variiert werden mit anderen Früchten. z.B. Äpfeln oder Kirschen. Noch in der Brateine auf den Tisch gestellt- ein herrlicher Anblick … und schmeckt hervorragend!

Zutaten: für 4 Personen

  • 300 g Mehl
  • 4 Eier
  • Prise Salz
  • 3 Esslöffel Zucker
  • Zitronen- abrieb von 1 ganzen Bio-zitrone
  • 450 ml Sahne
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 1 kg Zwetschgen
  • 70 g Butter
  • 3 Esslöffel Zwetschgenbrand

Puderzucker zum Betreuen

Zubereitung:  Ofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen.

In einer passenden Bratreine die Butter schmelzen lassen und gleichmäßig verteilen. Zwetschgen gründlich waschen und dann erst entkernen. Die Fürchte achteln.

Die Mandel in einer Pfanne goldbraun rösten. Eier trennen. Mehl, Dotter,Salz und Zucker, Zitronenschale, Zwetschgenbrand und Sahne zu einem dickflüssigen Teig verrühren.

Eiklar zu Schnee schlagen. Den Eischnee in den Teig unterheben.

Die Zwetschgen in die vorbereitete Reine geben und mit der Teigmasse übergießen. Im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen. Nach ca. 30 Minuten die Reine aus dem Ofen holen und den Teig mit zwei Löffel grob zerkleinern. Die gerösteten Mandelsplitter darauf verteilen, mit etwas Puderzucker bestreuen und nochmals für ca. 15 Minuten in den Ofen.

Ist der Schmarrn goldgelb und leicht aufgegangen, ist er fertig. Frisch aus dem Ofen serviert, mit Puderzucker bestreuen, dazu eine Kugel Vanilleeis und Schlagsahne – ein Sommertraum. Guten Appetit

aus der Klosterschenke Weltenburg

 

 

Zwetschgen-Auflauf aus der Klosterküche

Ein Rezept aus dem Kloster Benediktinerinnen in Engelthal:

 

  • Zutaten.
  • 1,5 Kilogramm Zwetschgen
  • 130 Gramm Zucker
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Teelöffel Basilikum
  • 1 Zitrone nur Saft
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Vanille Puderzucker
  • 500 Gramm Magerquark
  • 2 Esslöffel Semmelbrösel
  • 100 Gramm Butter in Flöckchen geschnitten für die Auflaufform

Zubereitung: Zwetschgen waschen und entsteinen. Mit 30 Gramm Zucker, dem Zimt, Vanillezucker und Zitronensaft vermengen und circa ein halbe Stunde ziehen lassen.

Die Eier trennen, Das Eigelb mit Grieß, restlichen Zucker, Backpulver, Puddingpulver und dem Quark verrühren. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Zwei Drittel der Zwetschgen unter den Teig mischen und alles in eine gebutterte Auflaufform geben. Die restliche Zwetschgen auf dem Teig verteilen. Mit Semmelbrösel bestreuen und mit Butterflocken besetzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad circa 60 bis 70 Minuten backen. Heiß servieren.

Kloster Engelthal verfügt über zwei Gästehäuser und bietet aus Kurse an.

Kloster Engelthal, 63674 Altenstadt

Mit dem Wind segeln

Mit das Wichtigste, das wir dabei lernen, ist, dass es nur dann vorwärtsgeht, wenn das Segel in der richtigen Position ist. Für Anfänger ist das schwerer als es aussieht. Wenn das Segel genau im Wind steht, gibt es drei Möglichkeiten: Man dreht sich im Kreis, man kommt überhaupt nicht von der Stelle oder man kentert. Falsches Denken bedeutet, das Segel ist in der falschen Position. Es geht nicht vorwärts. Es ist immer derselbe Schmerz, derselbe Frust und dieselben Probleme, die uns umtreiben.

Wenn Sie die Mauer des falschen Denkens durchbrochen haben, stehen Sie in den Startlöchern für eine radikale Veränderung Ihres Lebens. Sie vergrößern sozusagen Ihren Spielraum und bringen das Segel in die Position, in der der Wind es richtig packen kann. Dieser Wind ist der Heilige Geist, der Ihr falsches Denken korrigiert und es auf die Wahrheit ausrichtet.

Wenn Sie Ihr ganz eigenes Leben leben wollen, brauchen Sie Mut. Und diesen Mut gewinnen Sie nur, wenn Sie sich ganz genau anschauen, wie Sie jetzt leben. Führen Sie das Leben eines anderen? Wenn Sie nicht die Verantwortung dafür übernehmen, dass Sie so leben, wie Gott es nur für Sie vorgesehen hat, wird ein Leben vergeudet. Niemand auf der Welt ist so wie Sie. Absolut niemand! Gott freut sich und fühlt sich geehrt, wenn Sie es tun. Darum: Schluss mit einem Leben, das nicht mein eigenes ist .

 

Was werden Sie in zwanzig Jahren bereuen, wenn Sie jetzt nichts verändern?

 

 

 

 

„Ich geb auf mich acht“, von  Geri Scazzero Seite 175

 

Glaube ich eigentlich selbst, was ich bete?

Erwarte ich wirklich, dass Gott eingreift? Oder bin ich wie ein Schüler, der Gott mit dem Mogelzettel im Ärmel auf Hilfe bei der Klausur bittet?Manche Menschen danken Gott für die Zusage, ihm alle Sorgen abgeben zu dürfen, und zwei Minuten nach dem Amen grübeln sie schon weiter über ihr Problem.Mann kennt Gottes Verheißungen, rechnet aber nicht damit, dass Gott diese tatsächlich im Leben einlösen könnte. Man glaubt also gar nicht, was man betet. Aber ohne Glauben geht es nicht. Gott erwartet keinen großen Glauben. Glaube so groß wie ein kleines Senfkorn reicht bekanntlich. Aber ohne Erwartung, ohne Zutrauen, ohne einen elementaren Glauben brauche ich mit dem Beten gar nicht erst anzufangen.Es ist ohnehin alles nur Wortgeklingel. Dazu gehört auch eine verwandte Frage, nämlich ob hinter meinen Worten inneres Verlangen und Bedürfnis steht oder ob ich nur so daherbete. Es kann ja vor allem bei Gebets Gemeinschaften  durchaus geschehen , dass man ein Gebetsan liegen einbringt , weil man sich auch  beteiligen möchte und einem gerade nichts anderes einfällt. Ich erwarte dann gar nichts von Gott, und im Grunde  ist es mir sogar gleichgültig, ob Gott das Gebet wirklich erhört oder nicht. Letztlich nehme ich dabei Gott nicht ernst.Oder man fragt sich mitten in der Mahlzeit erschrocken:“Haben wir eigentlich schon für das Essen gedankt oder nicht?“ Das muss nicht immer gleich Hinweis auf eine tiefe Beziehungskrise zu Gott sein, macht aber deutlich, wie leicht unser Beten zum Ritual verkommen kann.

Bin ich offen für Gottes Antwort?

Gehorsam ist besser als Opfer (Samuel 15,22), ja besser als jede Form der Frömmigkeit überhaupt. Gehorsam ist der dritte Ton in dem Dreiklang Reden-Hören-Handeln. Das Gebet kann immer nur in der Absicht geschehen, Gottes Weisung zu erfahren, um sie dann in die Tat umzusetzen. Wer nicht gehorcht, macht deutlich, dass er Jesus in seinem Leben gar nicht Herr sein lassen will. Ungehorsam entlarvt mein Gebet als den Versuch, Gott vor den Karren der eigenen Interessen zu spannen. Beten kann niemals Gehorsam ersetzen. Wo ich Gottes Willen längst kenne, ist Weiterbeten in eine andere Richtung Sünde! Wer betet, braucht  Geduld und Offenheit. Gott selbst bestimmt den Zeitpunkt und die Art der Gebets erhörung. Es kann sein, dass wir Gottes Antwort auf unser Gebet gar nicht mitgekommen, weil wir auf eine ganz bestimmte Reaktion Gottes festgelegt sind. Wir schreiben Gott vor, wie er zu handeln hat, obwohl er doch viel besser weiß, was für uns das Beste ist. Auch eine scheinbare Nicht erhörung und Rückschläge können Gottes Antwort sein, denn auch ein Nein schafft schließlich Klarheit.Vielleicht ist gerade dass, was mir zurzeit zu schaffen macht, Gottes Erhörung meines Gebetes. Nur eben ganz anders als erwartet, viel früher oder später, viel radikaler oder zurückhaltender. Aber eben doch: Gottes Antwort

 

 

Wolfgang Kraska “  Biblische Basics “ 2014

Thema : Arbeitslos

Sie haben mir die Arbeit aus der Hand geschlagen.

Herr, Gebrochen fühle ich mich , schwankend, zwischen Zorn und Ohnmacht. Am frühen Morgen starre ich durchs Fenster hinaus auf die Straße. Mürrische Gesichter hinter den Windschutzscheiben.

Die Menschen ahnen gar nicht, wie glücklich sie sind, denn sie haben Arbeit. Sie war auch Teil meines Lebens. Nun bin ich ausgeschlossen. Meine Kenntnisse, meine Fähigkeiten, mein Fleiß sind nicht mehr gefragt. Ich falle der Gesellschaft eigentlich nur noch zur Last.

Ich bin eine Zumutung für alle um mich herum.                                Ich spüre,wie die Angst in mir hoch kriecht – jeden Morgen.

Daher bitte ich dich, Herr, lass mich nicht in Mutlosigkeit versinken.

Hilf mir, das zu tun, was heute zu tun ist – für die Meinen und für mich.

 Lass mich spüren, dass du zu mir stehst in dieser Not, dass ich von dir geliebt bin auch ohne Erwerbsarbeit, dass dieses Leben einmalig, schön und kostbar ist.

 

-Paul Schobel  (*1939) Gotteslob

 

Kapernstrauch , Pflanzen der Bibel

Im Alten Testament wir die Kaper als ein Bild für die Vergänglichkeit der Welt verwendet ( Koh. 12.5) food-1002838_640

Kapernsträucher gedeihen in trockener Umgebung, z.B. an trockenen Mauern in praller Sonne. Die erbsengroßen Blütenknospen wachsen an Stielen aus den Blattachsen der Zweige. Ihre zarten, weiß-violetten Blüten öffnen sich nur einmal für kurze Zeit von morgens bis mittags.

Die geschlossenen Knospen werden im Frühjahr von Hand geerntet und sind roh ungenießbar. Sie werden in eine Lake eingelegt und dann als pikante Kochzutat verwendet.Die Knospen und Knöspchen werden zu fertigen Antipaste und Saucen , ja selbst zu Kosmetikartikeln verarbeitet.

Zwei bis fünf Kilogramm liefert ein Strauch während eines Sommers. Nach dem Ablesen werden die Knospen gut durchlüftet und dann getrocknet ein gesalzen oder in Essig eingelegt. Manche Bauern entziehen ihnen in einer ersten Prozedur die Bitterstoffe und schichten sie nachher in Holztonnen um. Darin lässt man sie bis zur nächsten Ernt lagern. Sie haben einen würzigen Geschmack und sind als Beigabe zu getrockneten Tomaten, Oliven und Käse beliebt.

Auch in Kleinasien fanden Archäologen viele Beweise für die Nutzung von Gewürzen in dieser Zeit. In Syrien grub man ein jungsteinzeitliches Keramikgefäß mit den verkohlten Knospen von Kapern aus.

An jedem Tag ein wenig Sonnenschein

Wir alle brauchen Licht. Wir brauchen Wärme. Und wir brauchen Sonnenschein. Wir brauchen Nähe, Zuwendung und Liebe. Ohne Licht, Wärme und Sonnenschein, ohne Zuwendung und Liebe wäre kein Leben möglich. Ich wünsche dir alles, was du brauchst, damit dein Leben wirklich lebenswert ist- und an jedem Tag ein wenig Sonnenschein.

Du darfst dich freuen, wenn die Sonne scheint – egal ob es Sommer ist oder Winter. Du darfst es genießen, wenn du geliebt wirst, egal, ob du alt oder jung bist. Du darfst dankbar sein, dass du lebst – egal, ob du gerade fröhlich oder traurig bist. Du darfst hoffen, dass das Glück auch zu dir kommt- egal ob du arm oder reich bist.

 

 

Aus: Rainer Haak, Für dich ein wenig Sonnenschein