Elbenwald J.R.R.Tolkien

 

Elbenwald

Er malt immer wieder das Blatt eines Baumes, nur dies eine. So hat Tüftler kaum Zeit für seine Freunde und Nachbarn. Doch diese wollen ihn ständig für eigene Zwecke einspannen und so muss der Künstler lernen, für sich und sein Werk einzustehen.
Gert Heidenreich erzählt von Tüftler, der vollkommen in seiner Malerei aufgeht. Ein wunderbares Märchen voller Poesie und Phantasie.
(1 CD, Laufzeit: 53 min)
Leider ist der Titel sehr irreführend, die Geschichte hat nichts mit Elben oder einem Elbenwald zu tun.
Es ist die Geschichte von Tüftler dem Maler dessen Bild nicht fertig wird, da er sich in Details verliert und Paris dem Nachbarn, der seine Hilfe braucht.
Und dann muss er ja auch noch eine  Reise antreten, viel früher als erwartet und er hat ja noch gar nicht seinen Koffer fertig gepackt.
Gerd Heidenreich liest die Geschichte mit angenehmer Stimme und lässt die Personen lebendig werden.
Die Geschichte kann man  bildlich als religiös vom Leben, Tod, Fegefeuer und Paradies verstehen

Produktinformation

  • Audio CD  ca. 53 Minuten Laufzeit
  • Verlag: der Hörverlag; Auflage: ungekürzte Lesung (10. Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783867175036
  • ISBN-13: 978-3867175036

 

 

Über den Autor und weitere Mitwirkende

John Ronald Reuel Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein in Südafrika geboren. Sein Vater starb, als er vier Jahre jung war, und so musste seine Mutter ihn und seinen jüngeren Bruder in bescheidenen Verhältnissen in England aufziehen. Früh zeigte sich seine Liebe zu Sprachen. Er erhielt ein Stipendium für das Exeter College in Oxford, wo er 1913 seinen B.A. mit Bravour bestand. In dieser Zeit lernte er Edith Bratt kennen, seine „Luthien“, die er am 22. März 1916 heiratete. Das Ehepaar Tolkien hatte vier Kinder: 1917 wurde John geboren, 1920 kam Michael zur Welt. Der Herausgeber der kritischen Werkausgabe seines Vaters, Christopher, wurde 1924 und Nesthäkchen Priscilla 1929 geboren. Tolkiens akademische Laufbahn wurde vom ersten Weltkrieg unterbrochen. Er verlor im Laufe der Schlacht an der Somme binnen eines Tages fast alle seine Freunde. Diese Erfahrung prägte ihn für den Rest seines Lebens. 1919 legte er den M.A. ab, zwei Jahre später wurde er Professor für Englisch an der Universität Leeds, und weitere vier Jahre später wurde ihm der Ruf als Rawlingson Professor für Angelsächsisch ans Pembroke College erteilt. Seine letzte Professur erhälte er als Merton Professor für englische Sprache und Literatur 1945 in Oxford. Tolkien ging 1959 in Ruhestand und war überrascht, welchen Erfolg seine Neuschöpfung einer mythischen Welt hat, die im „Silmarillion“, dem „Herrn der Ringe“ und dem „Hobbit“ Ausdruck findet. Gerade in den Vereinigten Staaten wurde der Brite in den 60ern zum Kultautor. 1971 starb Tolkiens Ehefrau Edith. Für seine herausragende literarische Bedeutung wurde Tolkien 1972 von der Queen geadelt. Am Morgen des 2. September 1973 starb der Schöpfer von Mittelerde in einem Krankenhaus in Bournemouth.

Gert Heidenreich, geboren 1944 in Eberswalde, lebt als freier Schriftsteller und Sprecher in der Nähe von München. Sein Werk umfasst Romane, Theaterstücke, Essays und Lyrikbände sowie Übersetzungen englischer und amerikanischer Dramen. Zuletzt erschienen die Romane „Mein ist der Tod“ (2011) und „Der Fall“ (2014), sowie die Erzählung „Die andere Heimat“ (2013). Er erhielt unter anderem den Adolf-Grimme-Preis (1986), den Marieluise-Fleisser-Preis (1998), den Bayerischen Filmpreis (2013) und den 2014 Deutschen Filmpreis für das Drehbuch, das er gemeinsam mit Edgar Reitz für dessen Film „Die andere Heimat“ geschrieben hat. Er ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Der „sprechende Schriftsteller“ (Magazin „hörBücher“) ist seit 1972 in zahlreichen Literatursendungen und Hörbuchproduktionen zu hören, u. a. in Umberto Ecos „Der Name der Rose“ sowie in J.R.R. Tolkiens „Die zwei Türme“, „Die Wiederkehr des Königs“ und „Der Hobbit“.

Ich danke dem Hörverlag für die Rezension – CD